Novadoxa

Worum geht es?

Als Forscher im Bereich des Menschen und der Gesellschaft sind wir uns gewohnt, auch mit schwer lesbarer Literatur umzugehen.

Wir finden es schade, dass so viel wertvolles Wissen durch den schweren Zugang verborgen bleibt. Genau deswegen haben wir 2018 diese Plattform ins Leben gerufen.

Die Erkenntnisse der Wissenschaften sollen für alle zugänglich werden, das ist unsere Aufgabe.

Gerne sind wir bereit, Texte von Autoren entgegenzunehmen, zu veröffentlichen, oder in unseren Beiträgen einzubauen. Haben Sie auch einen Beitrag? Melden Sie sich unter info@novadoxa.com.

Diese Plattform ist noch im Aufbau, wir werden hier schrittweise Artikel und Buchtipps zum weiten Thema Mensch erscheinen.

Wieso ist das wichtig?

Verständnis ist eine der fundamentalen Voraussetzungen für unser Wohlbefinden in allen Lebenslagen. Im Beruf, Zuhause, im Verein, oder am Postschalter. Wenn wir uns und andere besser verstehen, so gehen wir einfacher durchs Leben und fühlen uns wohler und selbstsicherer. Wir haben weniger Angst und Ärger und können einfacher aufblühen, ja wir werden erfolgreicher in allen Belangen. Das Erfolgs-Modell ist eine mögliche Denkweise, die uns bei dieser Persönlichkeitsentwicklung hilft.

Machen Sie sich die Erkenntnisse aus Psychologie, Soziologie und Gehirnforschung zu nutze. Sie wirken verständnisvoller und vertrauenswürdiger, weil Sie es sind.

Was können sie erwarten?

Auf novadoxa.com erhalten Sie Informationen, Tests und Buchempfehlungen zu lebensprägenden Themengebieten sowie Buchempfehlungen rund um das Verständnis des Menschen. Die Inhalte auf dieser Plattform sind wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig möglichst verständlich dargestellt.

Team

Stefan Boller

Stefan Boller

Stefan Boller ist ein Schweizer Verhaltensforscher, Psychologe, Soziologe und Philosoph. Er führt die verschiedenen Forschungsgebiete zusammen. In seiner Karriere war er immer wieder als Unternehmer tätig und musste mit unterschiedlichsten Denkweisen und Verhaltensmustern umgehen. Am Schluss musste es in der Praxis funktionieren.

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So sieht er sich heute als Brücke zwischen der Forschung und dem Nutzen im Alltag. Für das Wohlbefinden und den Erfolg im weitesten Sinn. Er hat 2018 diese Plattform ins Leben gerufen. Mehr über und von Stefan Boller finden Sie hier.

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Lea Fürer

Lea Fürer

Geistreich und gezielt vermittelt Lea Fürer als Psychologin Fachwissen und präsentiert dies dank ihrer journalistischen Erfahrung verständlich und auf den Punkt.

Besonders gerne schreibt sie über psychologische Themen, die Alltag und Beziehungen prägen, wie z.B. Anerkennung, Wertschätzung, Selbstliebe und Selbstwirksamkeit.

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Getrieben von einem grossen Wissendurst ist sie stets auf Entdeckungsreise und fühlt sich bei Novadoxa genau am richtigen Ort: Fragen wissenschaftlich fundiert angehen und Antworten einfach erklären.

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Ramon Berger

Ramon Berger

Mit langjähriger Erfahrung in der Unternehmenswelt kennt Ramon Berger Konflikte und Motivationsprobleme bis hin zu Burnout genauso wie Euphorie, Begeisterung und Erfolg.

Langsam ist präzise und präzise ist schnell, so sein Motto.

Durchdacht und pragmatisch. Wirksam im Alltag.

David Frodsham

David Frodsham

Als Mediator und Mentor begleitet David Frodsham Führungskräfte durch die Wellentäler des professionellen und privaten Lebens.

Mit Feingefühl und messerscharfem Verstand hilft er uns bei Novadoxa, an Felsen und Fallen vorbei zu navigieren und unsere Aufgaben mit Bravour zu meistern. Er ist seit 2019 im Advisory Board von Novadoxa.

Markus Okumus

Markus Okumus

Mit seiner inspirierenden Kreativität findet Markus Okumus immer wieder neue Zugänge, wie wir Mehrwerte für die Allgemeinheit schaffen können.

Im Advisory Board hilft er uns, die richtigen Leute und Kooperationen zu finden, so dass wir bei Novadoxa dem Wohlbefinden und dem Erfolg von möglichst vielen Menschen zuträglich sein können.

Jan Vichr

Jan Vichr

In unserem Advisory Board unterstützt uns Jan Vichr mit seiner eindrücklichen Erfahrung und seinem Talent, immer einen Schritt voraus zu sein.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Bei Novadoxa setzen wir auf anerkannte und Erkenntnisse der Forschung. Wir verwenden keine Theorien oder Ideen, die nicht mit wissenschaftlicher Qualität reproduzierbar sind.

Wesentliche Quellen sind die Forschungen von (Reihenfolge nicht nach Priorität).

Prozess-Soziologie

Hirnforschung

Kognitive Psychologie

Prozess-Soziologie

Hier werden menschliche Begegnungen und Verhalten als Prozess und nicht als Zustand verstanden. Die Dynamik zwischen der einen und anderen Situation wird berücksichtigt, und nicht ignoriert.

Die Prozess-Soziologie geht im Wesentlichen zurück auf Norbert Elias. Mehr…

Sein «The Civilizing Process» hat das bis dahin dominierende Verständnis der Psychologie um die Wechselwirkung mit der Gesellschaft erweitert. Mit seinem Denkmodell kann Licht auf heute aktuelle sowie historisch relevante Ereignisse geworfen werden, vom Verhalten in Familien bis zum Nahost-Konflikt.

Nebst zahlreichen anderen Universitäten in Deutschland, England, Ghana, und den Niederlanden hat er Vorlesungen in Cambridge gehalten.

Weiterführende Literatur, auch Anverwandtes:

Adler, A. (1933), Der Sinn des Lebens
Alvesson, M., & Spicer, A. (2016). The Stupidity Paradox
Alvesson, M., Blom, M., & Svenigsson, S. (2016). Reflexive Leadership
Bourdieu, P. (1977). Outline of a theory of practice (Kindle Edition ed.). Cambridge University Press.
Bourdieu, P. (2000). Pascalian Meditations . Wiley.
Brinkmann, S. (2014). Stand Firm (Kindle 2017 ed.). Polity Press.
Dewey, J. (1934). Art as Experience (Perigee 2005 ed.). Berkeley Publishing.
Dewey, J. (2013). Experience and Nature (Kindle Edition ed.). McCutchen Press.
Elias, N. (1964). The Established and the Outsiders (Kindle Edition ed.). Sage.
Elias, N. (1991). Die Gesellschaft der Individuen
Han, B.-C. (2015). Müdigkeitsgesellschaft, Stanford University Press.
James, W. (2000). Pragmatism and Other Writings (Kindle Edition ed.). Penguin.
Mead, G. (1934). Mind, Self & Society (Kindle 2015 ed.). University of Chicago Press.
Mowles, C. (2015). Managing in Uncertainty (Kindle Edition ed.). Routledge.
Nietzsche, F. (1873). Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne.

Norbert Elias
Norbert Elias
Cambridge

Hirnforschung

Dank der Hirnforschung sind wir heute in der Lage, Dinge wie emotionale oder rationale Entscheidungen einfach zu erklären. Die schnelle, fast aufwandlose Entscheidung, wie sie Kahneman beschreibt (siehe kognitive Psychologie) wird sichtbar gemacht mit modernen Röntgengeräten. Ebenso sichtbar gemacht werden aufwändige Denkprozesse wie derjenige der Interpretation von Eindrücken und der Entstehung von Ideen.

Auch wenn wir noch vieles nicht wissen über das menschliche Gehirn, so hat die Hirnforschung doch immer wieder immense Fortschritte erzielt. Aktuell besonders interessant ist, dass wir heute durch bildgebende Verfahren visualisieren können, was bisher nur philosophisch erklärt werden konnte.

Nebst der Entscheidungsfindung wird auch der soziale Charakter des Menschen beleuchtet. So Bsp. die Schmerzmatrix im Gehirn, die aktiv wird, wenn wir aus einer Gruppe ausgeschlossen oder von einem anderen Menschen verlassen werden. Im Rahmen des Erfolgs-Modells verwenden wir an verschiedenen Stellen Erkenntnisse aus der Hirnforschung.

David Eagleman

David Eagleman ist Professor für Neurowissenschaften an der Universität Stanford und gilt heute als einer der wichtigsten Experten auf dem Gebiet. Seine TV Serie «The Brain» (auf Netflix) oder «Das menschliche Gehirn» als Deutsche Übersetzung auf Servus TV haben beträchtliche Einschaltquoten.

Nick Chater

Nick Chater ist Professor an der Warwick Business School in England, gibt mit seinem Buch «The Mind is Flat» Einblicke, wie wir unser Weltbild stetig selbst konstruieren.

Stefan Boller

Der Schweizer Verhaltensforscher Stefan Boller zeigt in seinem Buch «Wer wir sind» die Verbindung der soziologischen Perspektive mit der Gehirnforschung. Er ist nicht wie Eagleman, Chater oder die o.g. Soziologen und Philosophen tief in den Details der Forschung, sondern bringt in seinen Texten die dort gewonnenen Erkenntnisse zusammen. Sein Credo ist: «Wissenschaftlich fundiert. Einfach erklärt» und seine Literatur ist ideal für Leute, die Alltagssprache bevorzugen.

Weiterführende Literatur, auch Anverwandtes:

Eagleman, D. (2015), The Brain
Eagleman, D. (2015), Incognito
Eagleman, D. (2011), Why Net Matters
Chater, N. (2018), The Mind is Flat
Boller, S. (2019), Wer wir sind

Der deutschsprachige Wikipedia Artikel zum Thema Hirnforschung ist ebenfalls empfehlenswert und gibt einen guten Überblick sowie Hinweise auf weitere Quellen.

David Eagleman
David Eagleman
Nick Chater
Nick Chater
Stanford University
Stanford University

Kognitive Psychologie

Daniel Kahneman

Der wohl wichtigste, lebende (2019) Psychologe ist Daniel Kahneman. Er hat 2002 den Nobelpreis erhalten für seine «Prospect Theory», wo er zusammen mit seinem Forschungskollegen Amos Tversky massgebende Erkenntnisse des menschlichen Entscheidungsverhaltens aufzeigte.

Für uns ist sein Beitrag enorm wertvoll, denn damit können über Jahrzehnte bestehende Lücken zwischen dem sozialen Menschverständnis und der Individualpsychologie überwunden werden.

Kahneman hat an vielen Universitäten auf der ganzen Welt Vorlesungen gehalten, so Bsp. an der UCLA in Berkley und an der University of British Columbia und in Pricetown.

Martin Seligman

Martin Seligman ist Professor für Psychologie an der University of Pennsylvania. Er entwickelte die Theorien rund um die positive Psychologie, welche eine Trendwende in der Therapie zur Folge hatte. Durch ihn ist klar geworden, wie wichtig die positive Orientierung ist und dass der Fokus auf den Schwierigkeiten allein nicht mehrheitlich erfolgreich ist.

SWIPPA

Die Swiss Positive Psychology Association (SWIPPA) basiert auf den Erkenntnissen von Seligman. Sie ist aus der Universität Zürich entstanden und findet grosse Resonanz, auch bei den Therapeuten. Für uns ist die Forschung auf dem Gebiet der Positiven Psychologie ebenfalls von zentraler Bedeutung, Glücklichsein und Wohlbefinden sind schliesslich begehrenswerte Ziele, was Prävention bezüglich Burnout oder ADHS beinhalten muss.

UZH
Daniel Kahneman
Daniel Kahneman
Martin Seligman
Martin Seligman
University of Pennsylvania
University of Pennsylvania